4 als Römische Zahl

Römische Zahl 4

So lässt sich die einstellige Zahl 4 als römische Zahl schreiben

Römische Zahlen bestehen lediglich aus den 7 lateinischen Buchstaben I, V, X, L, C, D und M. Bis auf die Ziffer Null (0) sind damit prinzipiell alle natürlichen Zahlen auch in unseren Arabischen Zahlen-Schreibweise darstellbar. Ab einer gewissen Länge ist dies jedoch nicht mehr gebräuchlich, da diese Darstellung zu unübersichtlich und nur noch schwer lesbar ist.

Aber gerade bei einer Darstellung von einem Datum, Jahreszahlen, Seitenzahlen, auf Ziffernblättern einer Uhr usw. finden sich auch heute noch recht häufig eine Schreibweise als Römische Zahl wieder.

Tabelle mit der Zusammensetzung der Dezimalzahl 4 in ihrer römischen Schreibweise IV

WertRömische Zahl
4IV
= 4= IV

Diese römischen Ziffern gilt es nun lediglich hintereinander zu schreiben und man erhält:

Somit ist auch die Frage beantwortet: Was ist bzw. welche Römische Zahl ist IV?

Das heutige Datum, der 24.05.2020, in römischen Ziffern lautet:

XXIV • V • MMXX
Weitere Römische Zahlen

Viele fragen sich: Wie wird römisch 4 geschrieben? Was ist korrekt: IIII oder IV?

Auf alten Uhren, die sehr häufig ein Zifferblatt mit römischen Zahlen besitzen, sind oft IIII (also vier Striche) bei der 4 Uhr beziehungsweise 16 Uhr Stellung zu sehen. Die heutige korrekte Schreibweise der römischen 4 ist jedoch IV.

Aber warum ist das so?

Auf den Webseiten des Deutschen Uhrenmuseums wird dies sehr gut erläutert und ist eigentlich auch ganz leicht nachzuvollziehen.

Die Entwicklung der Zahlen der alten Römer geht auf das Zählen mit Hilfe der Finger und Einkerbungen auf Tontafeln und Hölzern einher. Bei einer solchen Zählweise ist es ganz normal, dass eine Vier mit 4 Strichen oder Kerben geschrieben wird. Das ist einfacher als einen Einer von einer Fünf abzuziehen, wie es heute gelehrt wird und natürlich auch richtig ist.

Die vier Einser werden lediglich aufgereiht. Genau wie bei der römischen Zahl 9 (VIIII), 19 (XVIIII) und so weiter. Das ist (war) in Handwerksberufen wie bei Steinmetzen, Zimmerleuten und eben auch Uhrmachern die verbreitete Schreibweise.